They Never Reached The Charts – 20 Geheimtipps der 60er Jahre

7"-Sammler Horst Maibach stellt seine 20 Lieblingssongs aus der goldenen Zeit von Beat und Rock'n'Roll vor, die nie den Weg in die Hitparaden fanden.

Als kleines Extra zum Artikel über seine eindrucksvolle Kollektion von Single-Vinyls hat Horst Maibach zusammen mit Ole Löding eine Playlist der besonderen Art erstellt. Vorhang auf für die besten Songs der 60er Jahre, die es nie in die Charts geschafft haben.

                                          1. Episode Six – Morning Dew (1967)

Die zwei Gründungs-mitglieder Ian Gillan und Roger Glover gelangten später mit Deep Purple zu Weltruhm.

2. The Exceptions – The Eagle Flies On Friday (1969)

Die Band stach durch ihren singenden Schlagzeuger Alan „Bugsy“ Eastwood heraus.

3. The Good Rats – For The Sake Of Anyone (1965)

Laut Rolling Stone-Magazin die „berühmteste unbekannte Band der Welt“.

4. The Hitmakers – Stop The Music (1965)

Beeinflusst von der Flower Power-Bewegung benannte sich die dänische Band 1967 in „The Floor“ um – und löste sich kurz darauf auf.

                                    5. John’s Children – Desdemona (1967)

Der Song wurde aufgrund seines „schlüpfrigen“ Textes von der BBC boykottiert.

6. The Lemon Pipers – Lonely Atmosphere (1968)

An ihren Megahit „Green Tambourine“ konnte die Band mit „Lonely Atmosphere“ nicht anknüpfen und löste sich rasch auf.

7. The Monks  – Complication  (1966)

Gegründet von fünf in Deutschland stationierten G.I.s, wurde die Band zum einem musikalischen Vorreiter für viele spätere Punkrock-Bands.

8. The Music Machine – From The Bottom Of My Soul (1968)

Benannten sich später in The Bonniwell Music Machine um – nach ihrem Frontmann Sean Bonniwell.

9. Plastic Penny – Your Way To Tell Me Go (1968)

Lösten sich zwar 1969 nach nur zwei Jahren auf, doch diverse Mitglieder kamen mit späteren Bands zu Ruhm.

10. Pretty Things – Talkin‘ About The Good Times (1968)

Mit über 50 Jahren Bandgeschichte eine der dienstältesten, noch aktiven britischen Bands.

11. Rupert’s People – Reflections Of Charles Brown (1967)

Bewegte Geschichte für eine Band mit drei Single-Releases und ohne kommerziellen Erfolg (google it).

12. Bob Seger System – 2 + 2 = ? (1968)

Die Erfolglosigkeit währte kurz – Bob Seger verkaufte später über 50 Millionen Tonträger und ist Mitglied der Rock and Roll Hall Of Fame.

13. Simon Dupree & The Big Sound – Day Time, Night Time  (1967)

Niemand in der Band hieß Simon Dupree.

14. The Smoke – Sidney Gill  (1968)

Fielen ebenfalls der Boykott-Maschine der BBC zum Opfer.

15. The Syn – Flowerman  (1967)

Die Band wurde 1967 nach nur zwei Jahren aufgelöst – um sich 2004 wieder zusammenzufinden.

16. Tomorrow – Revolution  (1968)

Kommerziell erfolglos, konnten aber die Mitentwicklung des Psychedelic Rock in London für sich verbuchen.

17. Wallace Collection – Baby I Don’t Mind (1969)

Eine der ersten Rockbands überhaupt, die Streicher in ihre Songs einbauten.

18. The Blossom Toes – What On Earth (1967)

Das zugehörige Album wird vom Record Collector-Magazin als eines der besten Psychedelic-Alben geführt.

19. The Easybeats – Who’ll Be The One (1966)

Rhythmusgitarre spielte George Young – besser bekannt als Bruder von Angus und Malcolm.

20. Jonah & The Whales – It’s Great (1966)

Anders als viele deutsche Beat-Bands wurden sie eher vom amerikanischen 60s-Sound beeinflusst.

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